three cake sisters

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Montag, 25. Juli 2016

Bäcker oder Backen? - Streuseltaler


Kennt ihr das vielleicht? Jedes mal, wenn ihr an einem Bäcker vorbeikommt könnt ihr einfach nicht weitergehen ohne euch eine kleine Leckerei zu kaufen.
Und dann wenn ihr eure Kleinigkeit gekauft habt schwärmt ihr auch schon davon und wollt am liebsten immer wieder diesen Geschmack im Mund haben.
Deswegen wollen wir unsere Lieblinge der Bäckereien vorstellen und euch sagen, ob und wie man die Köstlichkeiten schnell, günstig und geschmacklich nachmachen kann.
Jeder hat so seinen Lieblingsbäcker und sein Lieblingsgebäck: bei mir ist es der Streuseltaler von Kamps.



Also erst einmal das Thema AUFWAND:
Man braucht für den Streuseltaler wirklich simple Teige: einen Hefe- und einen Mürbeteig. Vom Schwierigkeitsgrad her sind beide also einfach gemacht.
Nur der Hefeteig braucht durch das Gehen Lassen natürlich seine Zeit.
Der Unterschied im Zeitaufwand zwischen zum nächsten Bäcker gehen und ca. 1 Stunde in der Küche stehen ist demnach natürlich sehr groß. (Außer natürlich ihr musst euch erst einmal anziehen und waschen und dann noch lange zum nächsten Kamps fahren - dann gewinnt natürlich das Backen zuhause :P).
Deswegen hier EIN Punkt für den GEKAUFTEN. -> 0:1

Dann zu den Kosten:
Ein Streuseltaler kostet bei Kamps mittlerweile 1,79 €. (Der Preis ist in den letzten Jahren stark angestiegen :( ).
Die Zutaten für unseren selbstgemachten Streuseltaler sind dafür sehr günstig.
Hefe: ca. 0,20€
Milch: ca. 0,50€
Mehl und Zucker: ca. 2,00 €
Butter (2 Pakete): ca. 2 €
1 Ei: (runtergerechnet) 0,50€
Salz (runtergerechnet) nicht messbar :D
Also alles in allem sind wir hier bei 5,20 - dafür kriegt man aber ca. 12-14 Stück raus (zugegeben etwas kleiner als das "Original".
Selbst wenn man noch für 3 € Johanisbeeren draufgibt ist man mit ca. 0,70 € deutlich unter dem gekauften Preis.
Deswegen hier EIN Punkt für den GEBACKENEN -> 1:1

Und nun das letzte und wichtigste Kriterium: der Geschmack
Im Vergleich zum gekauften Streuseltaler schmeckt der selbstgebackene Streuseltaler für mich mehr nach Hefe. Ansonsten gibt es keinen großen Unterschied im geschmacklichen.
Also hier GLEICHSTAND.

Fazit:
Also wer sich die Mühe sparen möchte kann einfach zum Bäcker gehen und sich den Streuseltaler kaufen - man darf sich ja auch mal was gönnen.
Aber eins sollte man beachten - Liebe macht auch immer einen großen Geschmacksgeber aus :)

Wenn ihr den Streuseltaler jetzt nachbacken wollt findet ihr das Rezept hier:
http://threecakesisters.blogspot.de/2016/07/ein-taler-voller-streusel.html

Was sind denn eure Lieblingsteile? Kommentiert gerne und wir backen für euch nach!

Und wenn ihr noch nicht satt geworden seid, dann backen wir noch heute...
...eure Eva




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